Die wohl bekannteste und wichtigste Therapieform in der Naturheilkunde stellt die Klassische Homöopathie dar.

Sie wird als eine Therapie betrachtet, bei der dem Körper in Form von potenzierten Mitteln Informationen gegeben werden, eine Krankheit aus eigener Kraft zu heilen. Das Wort Homöopathie setzt sich zusammen aus: “homoios“ (ähnlich) und „pathos“ (Leiden). 

Der Einsatz Homöopathischer Mittel basiert also auf dem Ähnlichkeits-Prinzip. Das heißt, das die Substanz, die den Symptomen der Tiere am ähnlichsten vom Arzneimittelbild her ist, diese auch zu heilen vermag. “Similia similibus curentur“- ähnliches werde durch ähnliches geheilt!

Da die Homöopathie nicht zum Symptome abdecken gedacht ist, sondern als Gesamt- oder Konstitutions- Therapie, bedarf es einer umfangreichen Ausbildung, damit Einsatz und Wirkung der weit mehr als 2000 Mittel sinnvoll erfolgen kann. Die besten und dauerhaftesten Therapieerfolge findet man dort, wo das passende Simili gefunden wurde.

Dabei sollten nicht nur ausschließlich körperliche Symptome, vergangene oder chronische Erkrankungen eine Rolle spielen, sondern ein großes Augenmerk auf das Verhalten und den Charakter des Tieres gerichtet werden.